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Die Marquise von O.


Die Marquise von O.

Reclam XL - Text und Kontext
Reclam XL * Text und Kontext Durchgesehene Ausgabe 2021

von: Heinrich von Kleist, Heinrich von Wolfgang Pütz

4,99 €

Verlag: Reclam Verlag
Format: MOBI
Veröffentl.: 24.07.2013
ISBN/EAN: 9783159602769
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 83

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Krieg, Vergewaltigung, Skandal: Eine verwitwete Adlige wird schwanger – unwissentlich! Wer ist der Vater? Und kann sie ihren gesellschaftlichen Abstieg noch verhindern?

Die Reihe "Reclam XL – Text und Kontext" bietet den sorgfältig edierten Werktext (seiten- und zeilengleich mit der Universal-Bibliothek) mit Erläuterungen und einem Materialienteil aus Text- und Bilddokumenten, die die Einordnung und Deutung des Werkes im Unterricht erleichtern. Damit erfüllt Reclam XL alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts.

E-Book mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe: Buch und E-Book können parallel benutzt werden.
Die Marquise von O…

Anhang
1. Zur Textgestalt

2. Anmerkungen

3. Leben und Zeit

4. Zur Geschichte des Motivs
4.1 Michel de Montaigne: Essays (1588)
4.2 Berlinisches Archiv der Zeit und ihres Geschmacks (1798)
4.3 Erholungen (1805)
4.4 Jean-Jacques Rousseau: Julie ou la Nouvelle Héloïse (1761)

5. Aufklärung und Gesellschaftskritik

6. Formen der Darstellung: Erzählperspektive – Erzählhaltung – Erzählerverhalten

7. Die Marquise von O … als eine Geschichte von sexueller Gewalt

8. Zur Darstellung der Vater-Tochter-Beziehung
8.1 Heinz Politzer: Inzestuöse Beziehung
8.2 Gero von Wilpert: Inzest-These ist unzulässig

9. Zwischen Fremdbestimmung und Selbstbefreiung – Zur Deutung einer Emanzipation

10. Zur Aktualität der Novelle Die Marquise von O …

11. Die Marquise von O … im Spiegel der Kritik

12. Zur Gattung

13. Literaturhinweise
Gottfried Keller (19.7.1819 Zürich – 15.7.1890 Zürich) absolvierte eine Lehre als Vedutenmaler, studierte an der Münchner Kunstakademie, später Philosophie in Heidelberg. 1855 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zunächst ohne Einkommen bei seiner Mutter und seiner Schwester Regula, bis er 1861 Erster Stadtschreiber des Kantons Zürich wurde und ab 1876 als freier Schriftsteller lebte. Kellers Werke werden dem bürgerlichen Realismus zugeordnet, sein autobiographisch geprägter Roman Der grüne Heinrich führt die Tradition des Bildungsromans in skeptischer Weise weiter, sein bekanntester Novellen-Zyklus Die Leute von Seldwyla verbindet im Â"Keller-TonÂ" (den Ausdruck prägte Theodor Fontane) Realismus mit humorvoller Satire.