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Klaviertechnik nach Ansgar Janke


Klaviertechnik nach Ansgar Janke

Bewegungsoptimierung beim Instrumentalspiel
1. Aufl.

von: Andreas Pernpeintner

19,99 €

Verlag: Tectum-Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 01.11.2011
ISBN/EAN: 9783828852006
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 235

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Beschreibungen

Der Wunsch, am Klavier mit gezielter Technik den optimalen Anschlag zu finden, treibt Pianisten schon seit langer Zeit um. Die innere Vorstellung vom perfekten Klang garantiere ohne Zutun seine ideale Umsetzung, glaubten einige - doch dieser Automatismus funktioniert nur bei wenigen. Stattdessen leiden nachweislich zahlreiche Musiker unter Haltungsschaden und fehlt vielen Klavierschulern das sichere manuelle Rustzeug, um Ausdrucksempfindungen wie gewollt auf dem Instrument zu realisieren. Der Munchner Klavierprofessor Ansgar Janke (1941 - 2005) erkannte diese Problematik und entwickelte eine Klaviertechnik, die bewusst einen Schritt zuruckging: von der Ausdrucksasthetik zu den Bewegungen. Jankes Terminologie wirkt deshalb nuchtern: Abduktion, Dorsalflexion, seitliche Schuttelung, Regulation motorischer Handlung. Das hat mit Musik nichts zu tun, mag mancher denken. Doch Janke war uberzeugt, dass nur mit optimierten Bewegungen ein fundiertes, ausdrucksstarkes und technisch beherrschtes Spiel entstehen konne, ohne Augenwischereien, Verspannungen und korperliche Schadigungen. Der langjahrige Janke-Schuler Andreas Pernpeintner fasst dessen Konzeption inklusive einer Edition der Aufzeichnungen Ansgar Jankes in diesem Buch erstmals zusammen, diskutiert sie im instrumentalpadagogischen Kontext und positioniert sie somit im wissenschaftlichen Diskurs. Jankes Rezeption historischer Spieltechnikkonzeptionen wird dabei ebenso aufgezeigt wie seine Orientierung an der Sportmedizin sowie dem Leistungssport. Sich der Bewegungen beim Klavierspiel stets bewusst zu sein, Fehler durch mentales Training von vornherein zu vermeiden, abwagen zu konnen, wie viel Krafteinsatz uberhaupt notig ist, das waren fur Janke keine Trivialitaten, sondern zentrale pianistische Aufgaben - nicht zum Selbstzweck, sondern fur die Musik.