Details

Lexembildungsproduktivität. Ein interlingualer Vergleich des Deutschen mit dem Französischen


Lexembildungsproduktivität. Ein interlingualer Vergleich des Deutschen mit dem Französischen


1. Auflage

von: Julia Rosenau

12,99 €

Verlag: Grin Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 29.07.2021
ISBN/EAN: 9783346451507
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 18

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Lexembildung im Sprachvergleich und interlinguale Lexikologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum nicht Wortbildungsproduktivität? Schließlich geht es um Wörter. Im Hinblick auf das Thema der Arbeit ist es nach der Definition von Gallmann sinnvoll, von Lexembildungsproduktivität zu sprechen statt von Wortbildungsproduktivität. Untersuchte man letztere, so müssten alle flektierten Formen, die sich bilden lassen, als eigenständige Wörter vermerkt werden, wodurch es zu einer Vielzahl an Wörtern käme, die eigentlich nur einem einzigen Lexem zuzuordnen sind. In dieser Arbeit soll nicht untersucht werden, wie viele Wörter sich aus einem Ausgangslexem bilden lassen, sondern wie viele neue Lexeme zu finden sind. Der Fokus liegt daher auf Lexemen und somit auf der Lexembildungsproduktivität.

Lexembildungsproduktivität kann auf zweierlei Weise untersucht werden. Man kann innerhalb eines bestimmten Textes auszählen, wie oft eine bestimmte Kategorie von Lexemen auftritt, damit würde man tokens zählen, oder man findet heraus wie viele Lexeme sich überhaupt aus einem Ausgangslexem bilden lassen und zählt aus, wie viele Lexeme davon der jeweiligen Lexembildungsart zuzuordnen sind und zählt damit die types. In beiden Verfahren geht es um die Frequenz. In meiner Arbeit werde ich das zweite Verfahren anwenden und mich den types widmen.