„Das Leben ist keine Wissenschaft, sondern eine
Mischung aus Wissen, Empathie und Fantasie.“

ÜBER DEN AUTOR

Andreas Wundersee hat Europäische Kunstgeschichte sowie Byzantinische Archäologie und Kunstgeschichte studiert. Seine Abschlussarbeit hat er über den von Otl Aicher gestalteten Bildband „Wilhelm von Ockham. Das Risiko modern zu denken“ geschrieben.

Nach dem Studium hat er sich selbständig gemacht, seitdem arbeitet er als Künstler und Designer. Er hat während einer Sitzung im Stuttgarter Landtag sowie bei einer Aufzeichnung des NEO Magazins mit Jan Böhmermann gemalt und für Festivals Installationen konzipiert und realisiert. Sein Werk umfasst Fotografien, Videos und Performances. 2020 ist er ausschließlich mit dem Fahrrad gereist und hat seine Erfahrungen und Erlebnisse dabei in Texten, Fotos und Videos verarbeitet.

Sein letztes Kunstprojekt „Heilt Kunst die Wunden“ waren einstündige Therapiegespräche ohne Heilversprechen, aber mit der Möglichkeit, die Viren im Kopf mit einem Künstler zu teilen.

ÜBER DAS BUCH

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar.

Inhalt und Gestaltung

Andreas Wundersee

Korrektorat

Friederike Mayer-Lindenberg

Herstellung und Verlag

Books On Demand GmbH, Norderstedt

ISBN 978-3-7534-0095-2

Danke an Olga Weber, Rita Hinterleitner, Pia Claes, Maria Mast, Christian Oertel und Klara Landwehr.

INHALTSVERZEICHNIS

VORWORT

Ich habe den Begriff des künstlichen Denkens eingeführt, um mir und anderen meine Denk- und Arbeitsweise zu erklären. Ich bin Künstler und möchte das Potential der Kunst nutzen, um Kunstwerke zu erschaffen, die mein emotionales, rationales und künstliches Denken weiterentwickeln. Rationales Denken fördert den Wissensaufbau und formt den Kopf. Durch emotionales Denken schulen wir unser Herz, wir lernen mit unseren Emotionen umzugehen und erlernen Empathie. Künstliches Denken ist die Ebene, die mir hilft mit meiner Fantasie, mit meinen Träumen und Ängsten umzugehen.

Diese Form des Denkens, das Artificial Thinking, ist für mich sehr eng mit der Kunst verknüpft. Ein gutes Kunstwerk vermittelt Träume, verarbeitet Ängste oder regt die Fantasie an. Ein Kunstwerk ist in der Lage mit Betrachter:innen zu kommunizieren, indem das Werk sie berührt und auf unterschiedlichen Ebenen zum Denken bringt. Ein Kunstwerk kann zwar keine Fragen beantworten, aber die Kunst hat das Potential, dem Leben einen Sinn zu verleihen, indem Kunstwerke die Betrachter:innen inspirieren, sich selbst gestellte Fragen zu beantworten. Wir können zwar Freunde, Fremde oder die Welt nach dem Sinn des Lebens fragen, aber es kann nur jede:r dem eigenen Leben einen Sinn verleihen.

Ich glaube, dass wir für einen visionären Lebensstil das emotionale, rationale und künstliche Denken gleichermaßen in unser Denken und Handeln einbeziehen müssen. Wer Wissen, Empathie und Fantasie gleichermaßen gerecht wird, wird zur Visionär:in. Visionen sind keine Wunder. Wir gestalten die Zukunft, indem wir sie durch unsere Entscheidungen und unsere Entwicklung beeinflussen. Nichts passiert zufällig oder durch göttliche Einflussnahme, sondern alles geschieht durch unser Denken und Handeln.

Ich möchte mit diesem Werk den Leser:innen mein Modell für den Weg zur Visionär:in näherbringen, indem ich die unterschiedlichen Ebenen des Denkens und Handelns erkläre.