Vorwort

Briefe zu veröffentlichen - das habe ich noch nie gemacht. Heute nennt man das Briefschreiben: eine Mail senden. Und nein, ich bin nicht von vorvorgestern... Auch ich schreibe Mails. Aber manchmal schreibe ich auch Briefe. Sie haben eine andere Gewichtung... - so mein Empfinden. Einen Brief zu bekommen - das hat was. Du hast einen Bogen Papier in der Hand - oder mehrere - ... und kannst lesen, während du im Garten auf einem Stuhl sitzt und dein Gesicht von der Sonne bescheinen lässt. Du kannst ohne Strom lesen...


Das Anliegen, das ich in diesen Briefen formuliere, das Anliegen, dem ich Worte schenke, um ihm Ausdruck zu verleihen - es belastet mich, sehr! Und doch kann ich nicht umhin, mich damit zu beschäftigen... 


Prophezeiungen sind so eine Sache. Ich kenne sie aus meinem Leben - ganz privat und persönlich. Und genau da setze ich an, damit Sie und auch meine Freundin verstehen, vor welchem Hintergrund ich mich ängstige... Meine Erfahrungen zeigen, es ist niemals falsch gewesen, was ich sah...


Mögen die Visionen sich als falsch erweisen. Mögen Sie mich auslachen im Spätherbst und mir sagen oder schreiben, was ich für einen Blödsinn geschrieben habe. Ich wünsche mir nichts sehnlicher! Denn: sollten sich meine Visionen als richtig erweisen, dann wünschen wir alle, es würde nicht geschehen sein. Das garantiere ich Ihnen!


Ihre Tayala Léha.



28. Mai 2021 - Liebe Sara!

Ich möchte Dir schreiben und weiß doch nicht, wo ich beginnen soll... In meinem Kopf schwirrt es vor lauter Informationen - und das schon seit weit über einem Jahr. Ich werde sie nicht los!


Ich umarme Dich schon jetzt, aus der Ferne, denn man weiß nicht, wie lange das Sich-Mitteilen noch möglich sein wird. Irlmaier, Alois Irlmaier hat gesagt, dass es einen 3. Weltkrieg nach einer globalen Krise geben wird. Über 40 Hellseher haben das gleiche gesehen. Es sind keine, die auf der Straße leben und Unsinn reden. Es sind anerkannte Seher ihrer Zeit - von hochrangigen Politikern aufgesucht, die um Rat baten.


Ich bin keine bekannte Seherin, aber wie Du weißt, "sehe" ich von Geburt an. Als ich im Spätherbst nach Italien wollte in 2019, da sah ich - Du erinnerst Dich vielleicht daran - immer Gitterstäbe, und ich war der Meinung, ich würde in Italien eingesperrt. Ich fürchtete mich regelrecht, die Reise zum Überwintern anzutreten, doch am Ende siegte mein Mut. Ich dachte, es wäre vielleicht nur halb so wild und ich irrte mich... Dann bekam ich wenige Tage vor meiner Abreise gesagt (von oben regelrecht eingeflüstert), dass ich mir einen Sauerstoffkonzentrator kaufen solle. So ein Teil kostet ca. 500 Euro. War das wirklich nötig? Hatte ich mich verhört? Aber jedes Mal, wenn ich mich von dem Gedanken abwenden wollte, hörte ich es wieder: "Kauf dir einen Sauerstoffkonzentrator, sonst wirst du den Winter in Italien nicht überleben.". Na, das waren ja tolle Aussichten! Sollte ich nicht doch lieber bleiben?


Ich entschied mich - wie Du weißt - fürs Kaufen des Gerätes, denn die Stimme in meinem Kopf ließ mich nicht mehr schlafen. Also "gab ich nach"... Ich fuhr mit einer Freundin, meinem Wohnwagen und dem Sauerstoffkonzentrator nach Italien. Ich wollte unbedingt meinen Winter am Gardasee verbringen. Die Freundin setzte mich ab und ich blieb.


Nun, es kam, wie ich es sah. Da ich kein Fernsehen nutze, bekam ich nicht mit, wie die ersten Gebiete abgeriegelt wurden wegen... Covid 19. Ich staunte, als ein Freund mich anrief und mir sagte, ich solle mal den Fernseher anschalten, es wäre da was los in meiner Nähe. Da gäbe es so einen Virus, der ziemlich um sich greift. Ich schaute im Internet mal nach, was es zu sehen gab. Und dann: bumms, war Italien SPERRZONE. Ich war eingesperrt in Italien!!! Die Gitterstäbe hatte ich gesehen, aber dass ich IN ITALIEN eingesperrt würde - auf diesen Gedanken wäre ich NIEMALS gekommen!


Nun, Du weißt: ich kaufte wenige Tage später viele Vorräte, und alle lachten mich aus. Ich konnte nicht mehr abreisen, also richtete ich mich auf eine Notlage ein. Mein Bauchgefühl sagte: kauf ein! Ich tat es und erntete Gelächter dafür... Drei Tage später lag ich mit Covid 19 schwer krank im Bett - in meinem Wohnwagen. Ich war in Quarantäne. Keiner durfte zu mir, ich konnte nicht mehr aufstehen, war zu geschwächt. Mit Mühe machte ich mir Dosenessen warm. Diese Dosen hatte ich Tage zuvor - eigentlich entgegen meiner Neigung, eher frisch zu kochen - gekauft. Nun waren sie meine Rettung, denn meine Beine zitterten so sehr vor Anstrengung, dass ich kaum stehen konnte. Völlig erschöpft lag ich über eine Woche mit Fieber im Bett. Ich schlief fast unentwegt. Nach ca. 3 oder 4 Tagen begann meine Lunge bei jedem Atemzug zu brennen wie Feuer. Da hörte ich wieder leise Worte...: " Nimm den Sauerstoffkonzentrator in Betrieb.". Ich tat es - mit letzter Kraft. Heute bin ich der Meinung, er hat mein Leben gerettet.



Du kennst diese Geschichte wie viele andere meiner Freunde auch, und Du kennst noch sehr viele mehr dieser "ungewöhnlichen Begebenheiten" aus meinem Leben. Und dennoch: jetzt, wo ich etwas sehe, das wirklich jeden etwas angeht, da hören alle weg. Ich bin ratlos.