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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

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Redaktionelle Mitarbeit: Christiane Mitatselis, Benjamin Potofski, Marion Talke

Copyright © 2014 by Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh,

in der Verlagsgruppe Random House GmbH,
Neumarkter Str. 28, 81673 München.

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Umschlagmotiv: © Randy Faris/Corbis

ISBN 978-3-641-13314-6
V002

www.gtvh.de

INHALT

VORWORT

ANPFIFF

HERIBERT FASSBENDER

DER GOLDGERAHMTE

KATRIN MÜLLER-HOHENSTEIN

HOCHADEL IM SPORTJOURNALISMUS

TOM BARTELS

DIE ALLZWECKWAFFE

MARCEL REIF

DER INTELLEKTUELLE

BÉLA RÉTHY

DER POLYGLOTTE

ERNST HUBERTY

DER GESCHEITELTE

FRANK BUSCHMANN

DER ORKAN

RUDI MICHEL

DAS WEMBLEYTOR

HEINZ-FLORIAN OERTEL

EIN KESSEL BUNTES

SABINE TÖPPERWIEN

FRAUENPOWER PUR

MICHAEL STEINBRECHER

DER PROFESSOR

DIETER KÜRTEN

DER UMGANGSKÜNSTLER

REINHOLD BECKMANN

DER SYSTEMWECHSLER

MANFRED BREUCKMANN

DER GRAUE PANTHER

STEFFEN SIMON

DER ÖFFENTLICH RECHTLICHE

WERNER HANSCH

Kohle, Stahl und HERZLICHKEIT

WOLFF-CHRISTOPH FUSS

GENERATION INTERNET

JOHANNES B. KERNER

DER MANN FÜR ALLE FÄLLE

SEBASTIAN HELLMANN

DER PROTOTYP

WALDEMAR HARTMANN

DER LEBENSKÜNSTLER

ULLI POTOFSKI

DER MODERATIONSPUDEL

WIE WIRD MAN FUSSBALLREPORTER?

SPRÜCHE

FÜR DIE EWIGKEIT

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Vorwort Anpfiff

Seit etwa 55 Jahren verfolge ich Fußballreportagen. Erst nur im Radio, später dann auch im Fernsehen. Seit 40 Jahren (eine unglaubliche Zahl) habe ich selber damit beruflich zu tun. Früher nur im Radio – seit fast 30 Jahren nun nur noch im Fernsehen. Ich erinnere mich gerne an die Zeit zurück, als ich zusammen mit meinem Vater und meinem Bruder in unserer winzigen Wohnung in Gelsenkirchen-Schalke Fußballreportagen lauschte. Besonders lebhaft ist mir eine Übertragung 1962 von der Weltmeisterschaft in Chile in Erinnerung geblieben. Nach der Gruppenphase traf Deutschland im ersten K.o.-Spiel auf Jugoslawien. Wir hörten über Kurzwelle der Kommentierung aus dem unglaublich weit entfernten Santiago de Chile zu. Eine Stimme kam näher, entfernte sich, war zwischenzeitlich kaum zu verstehen. Ein Rauschen wie zwei Meere zusammen ließ manchmal nur erahnen, was da mit heiserer Stimme in ein Mikrofon geflüstert, geschrien, berichtet wurde. Lange stand es 0:0. Der Reporter verstand es, plastisch (wenn man ihn denn verstand ) das Match zu schildern. Etwa in der 80. Minute dann ein Aufschrei aus Südamerika und ein heiseres »Tor für Jugoslawien. Fahrian hatte gegen diesen Mordsschuss keine Chance. Deutschland rennt an – aber Jugoslawien wankt nicht. Lässt nichts zu.«

Ich, damals zehn Jahre alt, knabberte an meinen Fingernägeln. Dann kam die Schreckensnachricht aus dem Lautsprecher: »Das Spiel ist aus – Deutschland ist aus der Weltmeisterschaft ausgeschieden.« Fernsehbilder von diesem Spiel gab es erst Tage später. In mir hatte das Ereignis aber etwas ausgelöst. Ich wollte Fußballreporter werden.

Bis zur Verwirklichung dieses Traumes war es aber noch ein weiter Weg. Darüber berichte ich auch in diesem Buch. Ulli über Ulli ist natürlich mit das schwierigste Kapitel gewesen, denn auch an meiner Person scheiden sich, Gott sei Dank, die Geister. Aber ich kann gut über mich selber lachen, wenn ich jetzt im Panini-Sammelalbum mein Bild aus der ersten »Anpfiff«-Sendung 1988 bei RTL finde, dann ist das schon extrem lustig.

Was sich in den letzten 40 Jahren im Bereich Sportjournalismus und in unserer Sportreportersprache geändert hat – davon handelt dieses Buch. In erster Linie beschäftige ich mich aber mit den Protagonisten der Sportreportage. Mit den Erzählern und den Erzählerinnen, mit denen, die mit dem Ball sprechen. Selbstverständlich mache ich das respektvoll, gelegentlich mit einem kleinen Augenzwinkern. Sicherlich würde der eine oder andere Leser hier gerne lesen, dass ich bei Sabine Töpperwien das Radio ausschalte. Nein, das mache ich nicht. Höchstens etwas leiser. Jeder meiner Kolleginnen und Kollegen hat eine Daseinsberechtigung, sonst wären sie nicht da, wo sie sind – glaube ich wenigstens.

Unser Berufsstand hat so viel Aufmerksamkeit wie kaum ein anderer erreicht, Menschen regen sich über uns fürchterlich auf oder loben den einen oder anderen Reporter über den grünen Klee oder – um in unserem Sportreporterbild zu bleiben – über den grünen Rasen. Das Internet hat an Macht gewonnen. Und wenn man Pech hat, erzeugt man einen Shitstorm. Oder es wird eine Seite gegründet, die eine Forderung erhebt wie: »Stoppt Marcel Reif!«

Eigentlich ist das der Ritterschlag eines jeden Sportreporters – aber nur, wenn die anderen 50 Prozent des Publikums vor dem Bildschirm sagen: »Ich höre den Reif gerne!« Grundsätzlich gilt: Subjektiver als Sportkommentatoren wird kaum eine andere Berufsgruppe wahrgenommen. Man liebt uns – man hasst uns: Aber kaum jemandem ist man einfach nur egal. Obwohl das im Grunde die richtige Einstellung uns gegenüber wäre. Es kann aber auch sein, dass ich uns gerade viel zu wichtig nehme. Es gibt sicher auch Zuschauer und Zuhörer, die nach einem Spiel sofort vergessen haben, wer da alles gerade auf sie eingeredet hat. Vielleicht ist gerade diese Person der ideale Reporter. Das gilt ja auch für Schiedsrichter so.

Dennoch gibt es große Unterschiede. Ist Marcel Reif eher der Intellektuelle der Branche, so kam Werner Hansch immer besonders volkstümlich rüber – und Sabine Töpperwien aus dem Radio erlaubt sich etwas Ungeheuerliches: Sie ist eine Frau.

Erfahren Sie also in diesem Buch etwas mehr über die Personen, die ständig mit dem Ball sprechen müssen oder dürfen. Aber tun Sie mir einen Gefallen. Behaupten Sie nicht, Sie würden den Ton bei den Übertragungen abstellen. Das kaufe ich Ihnen nicht ab, denn dann könnten Sie sich nicht mehr so schön über unseren Beruf aufregen und alles im Radio oder Fernsehen würde nur noch halb so viel Spaß machen. Dabei sind wir ja eigentlich nur die Beilage zum Gericht. Also die Kartoffeln oder die Nudeln zum Fleisch.

Ach ja … Ungezählte Menschen möchten ebenfalls ausgeschimpft und angegriffen werden – deshalb gibt es in diesem Buch das Kapitel »Wie wird man Fußballreporter?« Übrigens mit einer praktischen Übung – und so können Sie sehr schnell Ihrer Frau, Ihrem Mann oder Ihren Freunden auf den Wecker gehen. Es kann aber auch sein, dass Sie bald einen Werbevertrag für Weißbier in der Tasche haben – und könnte das nicht auch ein Lebensziel sein?

Mit diesem Buch unternehmen wir etwas, das viele Bücher so noch nicht angeboten haben. Es kann zu Ihnen sprechen. Zu jedem Protagonisten gibt es einen so genannten O-Ton (typischer Fernsehausdruck für Original-Ton). Sie rufen diesen einfach mit dem entsprechenden QR-Code ab oder klicken auf den entsprechenden Link – und schon haben Sie die Stimme im Ohr. Sie finden die Hörproben auch direkt auf unserer Internetseite www.gtvh.de/sportkommentare. Ich gebe zu, diese Ausschnitte haben wir recht subjektiv aus den unterschiedlichsten Internetforen ausgesucht. Aber viel Spaß dabei dennoch ... oder gerade deshalb.

Schließlich: Mit Hilfe dieses Buches können Sie etwas gewinnen, einen Satz Trikots aus dem Hause »Hummel« für Ihre Mannschaft oder eine Jugendmannschaft nach Wahl. Allerdings sollten Sie zu jeder bislang gespielten Fußball-Weltmeisterschaft eine Frage auf der Internetseite www.gtvh.de/wm-gewinnspiel beantworten können – und jetzt kommt das »Fiese«: Die Lösungen veröffentlichen wir erst am Endspieltag der WM 2014 in Brasilien – und dort erfahren Sie dann auch, wer gewonnen hat.

Schön, dass Sie sich damit nicht blamieren können, Sie glauben gar nicht, was Sportreporter alles nicht wissen.

Damit sind wir beim Fazit: Entscheidend ist auf`m Platz!

Viel Spaß und Erfolg!

Ihr

Faksimile_Potofski.tif

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Heribert Fassbender

Der Goldgerahmte

Jahrgang 1941

Geboren in Ratingen

Nach dem Abitur studierte er zunächst Rechtswissenschaften.

Berufliche Laufbahn

1963       

Reporter beim WDR-Radio

1979 - 1982

Studioleiter des WDR-Studios Düsseldorf

1982 - 2006

Leiter der Programmgruppe »Sport« beim WDR-Fernsehen

2000

Mitglied des Kuratorium »Sportstiftung NRW«

Als Sportreporter berichtete Faßbender von neun Olympischen Spielen sowie acht Fußball-Weltmeisterschaften. Bei TV-Übertragungen begann er stets unverkennbar mit dem Satz: »’n Abend allerseits«, der durch ihn Kult wurde.

2001 bekam er den Verdienstorden des Landes NRW verliehen.

QRCode_Fassbender.tif

Hier geht’s zur Hörprobe: http://bit.ly/1m6l6tW

Wie die Zeit vergeht ... Die jüngeren Fußball-Fans werden sich nicht mehr an das berühmte »NAbend allerseits« erinnern, das früher allgegenwärtig war. Ja, so begrüßte Heribert Faßbender jahrzehntelang, bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2006, die Fernsehzuschauer. Kein Reporter ist mit so vielen legendären Sätzen in die Geschichte eingegangen wie der frühere Sportchef des WDR – zum Beispiel: »Jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye, was so viel heißt wie: Türkei, Türkei.« Oder: »Fußball ist inzwischen die Nummer eins in Frankreich. Handball übrigens auch.« Viele Zuschauer mochten ihn, viele schimpften über ihn – und gelegentlich wurde über ihn gelacht (was kein schlechtes Zeichen für einen Menschen sein muss!).

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Er war der Mann des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, berichtete von neun Olympischen Spielen und acht Fußball-Weltmeisterschaften. Heribert war omnipräsent, seine Stimme kannte jeder. Insgesamt 44 Jahre arbeitete er für den Westdeutschen Rundfunk, 20 Jahre war er »Sportschau«-Moderator und 23 Jahre Sportchef des Senders. Viele Zuschauer konnten sich damals wahrscheinlich gar nicht vorstellen, dass die Fußball-Bundesliga ohne ihn überhaupt stattfinden würde, so eng war er mit ihr und sie mit ihm verbunden. Heribert war der Herr der Spiele und Tore. Wenn das »NAbend allerseits« fiel, wusste man, dass es losging.

Ich habe zu ihm eine besondere Beziehung. Als ich 1988 bei RTL begann, »Anpfiff« zu moderieren, war Heribert immer zugegen. Ein golden gerahmtes Porträt-Foto von ihm stand auf meinem Moderations-Tisch. Gekauft von meinem Kollegen Christian Sprenger im Ramschkaufhaus Woolworth für damals 4,90 DM. RTL hatte ja in jener Zeit noch kein Geld. Später wurden dann Hunderttausende für Studiodekorationen ausgegeben. Die Betonung liegt aber auf später. Ich habe dazu nie etwas gesagt, Journalisten fragten aber oft, was das denn bedeuten sollte. Ich sagte dann immer: »Das ist mein Opa.« Dabei ist Heribert nur elf Jahre älter als ich. Ich fand das lustig und wollte damit ausdrücken, dass im Fernsehen eine neue Zeit angebrochen war. Ich sah einen Kampf der Systeme. Heribert Faßbender stand aus meiner damaligen Sicht für die alte, wir für die neue Epoche. Irgendwann hat Heribert in jener Zeit einmal ein Spiel von Borussia Dortmund kommentiert, es wurde Günter Kutowski eingewechselt – und er sprach von Potofski. Da ahnte ich, dass er mit mir ein leichtes Problem hatte. Aber Spaß hatte ich an diesem Versprecher schon.

Heribert war einer, der das andere System perfekt verkörperte mit seinen gepflegten Anzügen und seinem Juristendeutsch – er hat ja Jura studiert. Wie einige andere Kollegen auch, etwa Wilfried Mohren, aber der landete später einmal für kurze Zeit in Untersuchungshaft wegen Unregelmäßigkeiten bei der Fernsehübertragung einer Sponsorenveranstaltung und wurde letztlich zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Eine ganz andere tragische Geschichte. Ich betrachtete mich als einen Gegenpart zu Heribert und fand es cool, mich als solcher zu profilieren. Das war, muss ich heute sagen, ziemlich albern von mir. Sorry, Herr Faßbender!

Als ich 1978 zum WDR-Radio kam, hörte Heribert dort auf. Ich war sozusagen sein Nachfolger bei »Sport und Musik«. Er war ein exzellenter Hörfunkreporter, ein Super-Beschreiber. Er beherrschte es perfekt, Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Das ist ja die Aufgabe des Hörfunkreporters – wohingegen beim Fernsehen die Bilder mehr für sich sprechen. Das wiederum ist ihm nicht ganz so leicht gefallen. Wer lange Hörfunk gemacht hat, der neigt dazu, Dinge zu beschreiben, die eigentlich jeder sieht. Das kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut – oder zu schlecht.

Unvergessen ist, wie es bei der Weltmeisterschaft 1990 mit ihm durchging, als er im Achtelfinale zwischen Deutschland und Holland rief: »Schickt diesen Mann ganz schnell zurück in die Pampa!« Gemeint war der argentinische Schiedsrichter, der Frank Rijkaards Spucken gegen Rudi Völler nicht gesehen hatte und beiden Spielern die Rote Karte zeigte. Ursache und Wirkung wurden damals einfach nicht bedacht. So ungerecht war Fußball aber schon immer. Viele regten sich damals auf. Aber mal ehrlich, eigentlich hatte Heribert den Nagel auf den Kopf getroffen. Er war Sinnbild für alles Deutsch-Korrekte, mit seinem Kinnbart und seiner Brille sah er immer ein bisschen wie ein Erdkunde-Lehrer aus. Oder wie ein Buchhalter. Es war schon ungewöhnlich, dass er sich damals zu so etwas hinreißen ließ. In einem Interview sagte er, er wundere sich heute selbst über seinen Erregungsgrad – der, wie schon erwähnt, große Erregung beim Publikum auslöste. Viele Zuschauer empörten sich über seine Entgleisung, die man ihm als Chauvinismus auslegte. Andere Zuschauergruppen waren ihm aber auch regelrecht (nicht regelgerecht) dankbar für diesen Spruch. Heute würde sich über einen solchen Satz vermutlich kaum noch jemand echauffieren.

Einmal im Ruhestand, zog sich Heribert ganz zurück aus dem aktiven Reporterleben. Es gab auch keine kurzen Kommentierungs-Comebacks wie bei anderen Pensionären. Ab und zu sehe ich ihn. Er sitzt noch im Gesellschafter-Ausschuss von Bayer 04 Leverkusen und ist Präsident des Verbandes Westdeutscher Sportjournalisten. So ganz ohne Öffentlichkeit kann er wohl auch nicht.

Kultstatus ist ihm schon lange sicher. Der Satiriker Thomas Gsella gab bereits in den 90er Jahren das Buch »So werde ich Heribert Faßbender – Grund- und Aufbauwortschaft Fußball-Reportage« heraus, eine Art Glossar des faßbenderschen Vokabulars und seiner Floskeln, die heute irgendwie schon nostalgisch klingen. Wie das berühmte »NAbend allerseits«. Aber lassen Sie es mich hier nochmals deutlich schreiben: Keiner meiner Kollegen kommt ohne Floskeln aus. Besorgen Sie sich ruhig das Buch, wenn Sie Sportreporter werden wollen – es kann echt nicht schaden. Ich habe es auch gelesen – ich weiß, Sie haben es geahnt.

FRAGE 1 1930 . . .

Das allererste WM-Spiel fand 1930 in Uruguay vor 4.444 Zuschauern zwischen Frankreich und Mexico statt. Dieser 13.7.1930 ist also ein historischer Tag für den Fußball. Frankreich gewann mit 4:1 und eine kleine Besonderheit ereignete sich auch noch – nämlich welche?

  1. Das Spiel in Uruguay fand bei 36 Grad Hitze statt.
  2. Es regnete während der gesamten Spielzeit so sehr, dass man das Spiel fast abgebrochen hätte.
  3. Schneegestöber beeinträchtigte die Begegnung.
  4. Ein heftiges Gewitter ging nieder, das Spiel musste 20 Minuten unterbrochen werden.

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Katrin Müller-Hohenstein

Hochadel im Sportjournalismus

Jahrgang 1965

Geboren in Erlangen

Nach dem Abitur begann sie zunächst ein Studium der Theaterwissenschaften, was sie jedoch nicht abschloss. Ihre Medienkarriere startete sie beim Lokalsender »Radio Gong« in Nürnberg.

Berufliche Laufbahn

1992 - 2007

Moderatorin beim Privatsender »Antenne Bayern«

2007 - 2008

Wechsel zum Bayerischen Rundfunk

2006       

Wechsel zum ZDF vor die Kamera, wo sie das »aktuelle sportstudio« moderiert.

2008 wurde sie mit dem »Bayerischen Sportpreis« und 2012 mit der »Goldenen Kamera« geehrt. Seit 2010 berichtet sie regelmäßig fürs ZDF von Fußball-Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.

Ihr Spitzname ist »KMH«.

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Hier geht’s zur Hörprobe: http://bit.ly/MKobQh