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Sozialraumbezogene Methoden


Sozialraumbezogene Methoden

Ein Artikel aus der 6. Auflage des Handbuchs Soziale Arbeit - DOI10.2378/ot6a.art154 - (ISBN des Handbuchs 978-3-497-02745-3, PDF ISBN 978-3-497-60435-7)
1. Auflage

von: Michael May

10,00 €

Verlag: Ernst Reinhardt Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 01.01.2018
ISBN/EAN: 9783497606245
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 10

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Beschreibungen

Der Beitrag rekonstruiert im Rahmen einer historischen Betrachtungsweise die unterschiedlichen gemeinwesen- und sozialraumbezogenen Ansätze Sozialer Arbeit vor ihrem jeweiligen gesellschaftspolitischen Hintergrund. Er zeigt, dass sozialräumliche Bezüge in einer ganz grundlegenden Art und Weise konstitutiv für jegliche Soziale Arbeit sind. Nachgezeichnet wird, dass es in der Professionalisierungsgeschichte Sozialer Arbeit einerseits jedoch immer wieder auch starke Tendenzen gab, diese methodisch zu isolieren und auf bestimmte Techniken einzuengen, dass umgekehrt aber ebenfalls -- zumindest in bestimmten politischen Umbruchzeiten -- auch Initiativen entstanden, Gemeinwesenarbeit aus der "Umklammerung durch die Sozialarbeit" zu lösen.
Bezüglich der aktuellen Debatte rekonstruiert der Beitrag in kritischer Weise die verschiedenen Modelle zur Systematisierung von unterschiedlichen Handlungsebenen bzw. -feldern sozialraumbezogener Methoden. Er trachtet dabei sowohl die Überschneidungen, wie auch die inhaltlichen und politischen Kontroversen herauszuarbeiten, die mit den unterschiedlichen methodischen Optionen und Funktionsbestimmungen verknüpft sind.
In diesem Zusammenhang werden neuere Ansätze von Sozialraumentwicklung und einer diese übergreifenden Sozialraumorganisation vorgestellt und klassische Ansätze einer kategorialen Gemeinwesenarbeit im Hinblick auf Problemstellungen sich intersektional überlagernder Diskriminierungs- und Unterdrückungszusammenhänge geweitet.
Der Beitrag rekonstruiert im Rahmen einer historischen Betrachtungsweise die unterschiedlichen gemeinwesen- und sozialraumbezogenen Ansätze Sozialer Arbeit vor ihrem jeweiligen gesellschaftspolitischen Hintergrund. Er zeigt, dass sozialräumliche Bezüge in einer ganz grundlegenden Art und Weise konstitutiv für jegliche Soziale Arbeit sind. Nachgezeichnet wird, dass es in der Professionalisierungsgeschichte Sozialer Arbeit einerseits jedoch immer wieder auch starke Tendenzen gab, diese methodisch zu isolieren und auf bestimmte Techniken einzuengen, dass umgekehrt aber ebenfalls -- zumindest in bestimmten politischen Umbruchzeiten -- auch Initiativen entstanden, Gemeinwesenarbeit aus der "Umklammerung durch die Sozialarbeit" zu lösen.
Bezüglich der aktuellen Debatte rekonstruiert der Beitrag in kritischer Weise die verschiedenen Modelle zur Systematisierung von unterschiedlichen Handlungsebenen bzw. -feldern sozialraumbezogener Methoden. Er trachtet dabei sowohl die Überschneidungen, wie auch die inhaltlichen und politischen Kontroversen herauszuarbeiten, die mit den unterschiedlichen methodischen Optionen und Funktionsbestimmungen verknüpft sind.
In diesem Zusammenhang werden neuere Ansätze von Sozialraumentwicklung und einer diese übergreifenden Sozialraumorganisation vorgestellt und klassische Ansätze einer kategorialen Gemeinwesenarbeit im Hinblick auf Problemstellungen sich intersektional überlagernder Diskriminierungs- und Unterdrückungszusammenhänge geweitet.

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