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Stadt ohne Seele


Stadt ohne Seele

Wien 1938
2. Auflage Überarbeitete Ausgabe

von: Manfred Flügge

18,99 €

Verlag: Aufbau Digital
Format: EPUB
Veröffentl.: 16.02.2018
ISBN/EAN: 9783841215123
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 464

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Zeitroman und Schicksalspanorama: Der „Anschluss“ Österreichs durch die Nazis im März 1938 und ihr Einmarsch in Wien waren ein traumatischer Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Anschaulich und detailreich erzählt Manfred Flügge vom tragischen Irrtum Kurt Schuschniggs und dem Versagen der Weltöffentlichkeit. In einem Wechsel von historischer Darstellung und beispielhaften Lebenserzählungen von Akteuren und Opfern, unter ihnen Sigmund Freud, Egon Friedell, Robert Musil, Franz Werfel und vielen anderen, entsteht ein Zeitroman, der zum vielfältigen Schicksalspanorama wird.
Manfred Flügge, geb. 1946, studierte Romanistik und Geschichte in Münster und Lille. Von 1976 bis 1988 war er Dozent an der Freien Universität Berlin. Heute lebt er als freier Autor und Übersetzer in Berlin. Veröffentlichungen (Auswahl): „Gesprungene Liebe. Die wahre Geschichte von ,Jules und Jim’“ (1993); „Meine Sehnsucht ist das Leben. Eine Geschichte aus dem deutschen Widerstand“ (1996); „Figaros Schicksal. Das Leben des Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais“ (2001); „Heinrich Schliemanns Weg nach Troia. Die Geschichte eines Mythomanen“ (2001). Zuletzt erschienen im Aufbau Verlag die beiden viel beachteten Biographien „Die vier Leben der Marta Feuchtwanger“ (2008) und „Stéphane Hessel - ein glücklicher Rebell“. 2015 erschien sein neues Buch „Das Jahrhundert der Manns“.2014 erhielt er den „Literaturpreis Hommage à la France der Stiftung Brigitte Schubert-Oustry“. Im November 2014 erhielt er in Cognac den Prix Jean Monnet du Dialogue Européen.
Im Wiener März des Jahres 1938 zeigte sich deutlich wie kaum je zuvor die Natur des NS-Regimes, das sich in kurzer Zeit extrem radikalisierte. Manfred Flügge schildert packend die Vorgeschichte des »Anschlusses«, die Tage vom 11. bis zum 15. März, die unmittelbaren Folgen dieses dramatischen Umbruchs sowie die Tragödie der Wiener Juden. Die Bilder der jubelnden Massen, die Hitler in Wien begrüßen, sind weltbekannt, ebenso die Erniedrigungen und Verfolgungen, mit denen die Nazis die Wiener Juden überzogen.

Sigmund Freud verließ Wien am Samstag, dem 4. Juni 1938. Das goldene Wiener Herz hatte jeden Glanz verloren, als der Vater der modernen Seelenkunde den Weg ins Exil antrat.

Zeitroman und Schicksalspanorama

Der „Anschluss“ Österreichs durch die Nazis im März 1938 und ihr Einmarsch in Wien waren ein traumatischer Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Anschaulich und detailreich erzählt Manfred Flügge vom tragischen Irrtum Kurt Schuschniggs und dem Versagen der Weltöffentlichkeit. In einem Wechsel von historischer Darstellung und beispielhaften Lebenserzählungen von Akteuren und Opfern, unter ihnen Sigmund Freud, Egon Friedell, Robert Musil, Franz Werfel und viele andere, entsteht ein Zeitroman, der zum vielfältigen Schicksalspanorama wird.

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